UBB FSEGA
Der Deutschsprachige Studiengang

Besuch beim Kaufland Logistik Zentrallager Turda

 


Der deutschsprachige Studiengang an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Unternehmensführung beginnt eine neue Kooperation mit Kaufland. Der Plan ist, eine fünfjährige Partnerschaft aufzubauen und so die Studenten noch besser auf den Arbeitsmarkt zu integrieren.


Am 1. April hatten wir, eine Gruppe Studenten der 1., 2. und 3. Studienjahre, zusammen mit einigen Erasmus Studenten des deutschsprachigen Studiengangs an der FSEGA und begleitet von Frau Prodekanin Prof.Univ.Dr. Mihaela Drăgan, die Gelegenheit, das Kaufland Logistik Zentrallager Turda zu besuchen. Da haben wir Herrn Dan Dorian Dehenes, Leitung Logistik Nord bei Kaufland, getroffen. Er hat uns einen Vortrag über das Firma und die täglichen Aktivitäten, die da durchgeführt werden, gehalten.  „Ich lebe Logistik“  - so hat er begonnen, uns Logistik zu erklären: alles wird im Leben so organisiert, daß man immer den möglichst kürzesten Weg wählt. Als Beispiel haben wir nachgedacht, wie Logistik in dem Römischen Reich aussah, wo das Prinzip war, den Transport in der möglichst kürzesten Zeit zu schaffen.


Kontrolle ist Unterstützung“ – einer der wichtigsten Aspekte der Teamkultur bei Kaufland, neben dem gemeinsamen Zielbesprechen und der Grundregel „Sprechen statt Schreiben”. Alle diese Prinzipien führen dazu, die Produktivität des Unternehmens zu steigern. Das ist eigentlich wichtig, denn ein Logistik-Zentrum keine Erträge hat, es repräsentiert nur Kosten für Kaufland. Wir haben ein paar konkrete tägliche Tätigkeiten des Logistik-Zentrums, wie Eingang, Einlagerung, Kommissionierung und Ausgang erklärt. Nach den theoretischen Aspekten konnten wir alle die sechs- und elf-Etagen hohe Regalierung sehen, denn Herr Dehenes uns das ganze Depot gezeigt hat.


Wir haben alle vier Kategorien von gelagerten Produkten gesehen, d.h. Food/Non-Food, Obst und Gemüse, Frische und TIKO (Tiefgekühltes). An diesem Tag haben wir zwischen -18/-14 und 14 Graden Celsius alles erlebt, was für manche ein bisschen unangenehm war:). Dieses Besuches entlang hat uns Herr Dehenes auch über die Transportplanung erzählt: sie planen von dem Kunde zurück, d.h. sie beginnen die Kommissionierung (Vorbereitung der Produkte) genau so, dass die Produkte zum Laden pünktlich übergegeben werden können.


Ein besonders interessanter Teil des Besuchs war die elf Etagen hohe Lagerung. Da gab es keine Personen, die die Kommissionierung tun, sondern war es alles automatisiert. Am Ende haben wir auch den sogenannten “NASA-Raum“ gesehen, wo alle Eingang-/Ausgangstoren kontrolliert werden. Dort konnten wir auf den Bildschirmen genau sehen, welche Toren “hot-Toren” waren, d.h., bei welchen ein LKW länger als 90 Minuten noch zu bleiben hatte.


Für uns die Studenten stellt Kaufland 3 Programme zur Verfügung: die Möglichkeit, unser Praktikum bei ihnen zu machen, ein Traineeprogramm zu besuchen, d.h. 1 Jahr lang verschiedene nützliche Techniken bei ihnen zu lernen und das Kaufland-Managementprogramm zu folgen, was sich mehr an Vertrieb fokusiert. Am Ende haben wir herausgefunden, dass drei Studenten unter uns, die an diesem Tag besonders aktiv waren, je einen Arbeitstag mit einem der Managers von Kaufland-Logistik werden verbringen dürfen.


Ich würde gerne mit der Antwort von Herrn Dehenes auf die Frage „Was bedeutet für Sie Erfolg?“ beenden:
Schweiß und Annahme von Risiken“.


Wir bedanken uns den Organisatoren von Kaufland Logistik Turda für den ganzen Besuch, einschliesslich für die Fotos:).

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