UBB FSEGA
Der Deutschsprachige Studiengang

Das Rotary/DAAD Stipendium – Ein Mehrwert für die berufliche Zukunft

Ich bin zur Zeit Doktorandin der „Carl von Ossietzky“ Universität Oldenburg, Deutschland. Ab Beginn meines Masterstudiums an der deutschsprachigen Studienrichtung FSEGA hatte ich die Möglichkeit, ein Stipendium, vergeben vom Rotary Club in Zusammenarbeit mit DAAD, an der Universität Oldenburg zu bekommen. In den nächsten Zeilen werde ich kurz berichten wie ich dazu kam, welche Voraussetzungen man dafür erfüllen muss und warum ich es als einen Mehrwert für meine Zukunft betrachte.


Ich habe mein Bachelorstudium ebenfalls an dem deutschsprachigen Studiengang der FSEGA im Juli 2014 als Jahrgangsbeste abgeschlossen. Kurz vor meinem Abschluss habe ich von dem Rotary Stipendium erfahren und habe mich entschlossen, mich dafür zu bewerben. Die Bewerbung bestand aus Lebenslauf, einen Motivationsschreiben und Nachweis meiner bisherigen Studiumleistungen.


Das Stipendium wird jedes Jahr zu einem zukünftigen Masterstudent mit hervorragenden Leistungen vergeben. Die Laufzeit beträgt ein Jahr und alles wird in Zusammenarbeit mit der „Carl von Ossietzky“ Universität Oldenburg organisiert, wobei die Hälfte des Stipendiums von Rotary Club Oldenburg-Ammerland finanziert wird und die andere Hälfte vom DAAD.  Ausschlaggebender Auswahlkriterium ist dabei die Durchschnittsnote aus dem Bachelorstudium.


Die „Carl von Ossietzky“ Universität bietet eine große Auswahl an Schwerpunkte für das Masterstudium in Wirtschaftswissenschaften an, wie z.B. „Führung von Unternehmen und gesellschaftliche Organisationen“, „Auditing, Finance and Taxation“, „Management, Entrepreneurship und Controlling“ oder „Recht der Wirtschaft“. Mehr Informationen dazu könnt ihr auf der Webseite der Universität finden: www.uni-oldenburg.de .


Das Stipendium setzt selbstverständlich auch eine aktive Teilnahme an den Aktivitäten des Rotary Clubs voraus. Ihr werdet als Betreuer den Herrn Professor Jurgen Taeger haben, Mitglied des Clubs und gleichzeitig Lehrkraft an der Universität, der euch mit jedwelchen Fragen oder Problemen immer helfen wird. Man muss dann auch an den unterschiedlichen Veranstaltungen des Clubs teilnehmen. Ich wurde ganz am Anfang eingeladen, mich in den unterschiedlichen Rotary Clubs vorzustellen (es gibt 4 in Oldenburg) und mir wurde dann auch angeboten, einen Vortrag über Unterschiede zwischen dem Studium in Rumänien im Vergleich zu Deutschland zu halten. Jede Woche gibt es ein Treffen des Clubs, wozu man manchmal als Stipendiat eingeladen wird. Alle Treffen sind aber eine ganz gute Gelegenheit Kontakte zu knüpfen und eine schöne Zeit mit den Mitgleidern des Clubs zu verbringen. Außerdem gibt es noch besondere Veranstaltungen, wie z.B. das Weihnachtsdinner, das Rotarische Boßeln oder unterschiedliche Ausflüge.


Alle Stipendiaten werden durch die Mitglieder des Clubs stark unterstüzt, egal ob es um universitätsbezogene Probleme und Schwierigkeiten geht, oder ob man Hilfe braucht, um ein Praktikumsplatz, Workshops oder andere Weiterbildungsmöglichkeiten in den unterschiedlichsten Berufsbereichen zu finden. Ich hatte dadurch die Möglichkeit, ein Praktikum bei einer der weltweit führenden Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, PricewaterhouseCoopers AG, abzuschließen und dank meiner sehr guten Leistungen aus meinem ersten Studiumjahr an der Universität Oldenburg, mein Stipendium über ein zweites Jahr, durch die Stiftung der Rotarier, zu verlängern, so dass ich mein Studium an der Universität Oldenburg auch fortsetzen konnte.  


Ich kann es nur empfehlen, dass wenn man die Möglichkeit hat, sich man dafür bewirbt, weil es für mich persönlich eine ganz große Chance war, unheimlich viel meine Kenntnisse zu vertiefen, wertvolle Erfahrungen im Berufsleben zu erhalten und mich dadurch so gut wie möglich für meine berufliche Zukunft vorzubereiten.

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