UBB FSEGA
Der Deutschsprachige Studiengang

Der Workshop "Gender - Gleichstellung als gesellschaftspolitisches Anliegen: Ziele, Strategien, Maßnahmen - in Deutschland und in Rumänien"

Am 10. Mai 2019 fand im Rahmen des deutschsprachigen Studiengangs der FSEGA ein DAAD-Workshop zum Thema „Gleichstellung der Geschlechter: Ziele, Strategien und Maßnahmen in Deutschland und Rumänien“ statt. Dieser Workshop kennzeichnete die 10-jährige Zusammenarbeit zwischen dem deutschsprachigen Studiengang und der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen. Über die erfolgreichen Details dieser Kooperation kann man mehr in der speziell erarbeiteten Broschüre.

Bei dieser Gelegenheit wurde in Anwesenheit des Prorektors Prof.univ.dr. Daniel David und des Dekans Conf.univ.dr. Răzvan Mustaţă das STAR-UBB-Forschungsprojekt "Nachhaltige Einarbeitung neuer Organisationsmitglieder: Desiderata einer gelungenen Integration in das Unternehmen" präsentiert. An diesem Projekt sind die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Unternehmensführung (FSEGA), die Hochschule Nürtingen-Geislingen (HfWU) und NTT Data Romania beteiligt. Als Projektkoordinatoren erwähnen wir Frau Prof.dr. Heidemarie Seel (HfWU) und Frau lect.dr. Diana Ivana (FSEGA).

Wie aus dem Programm hervorgeht, haben wir uns über die Teilnahme wichtiger Persönlichkeiten gefreut. Die Impulse betrafen mehrere interessante Themen. Wir waren froh zu erfahren, dass es Fälle gibt, in denen Rumänien eine positive Ausnahme darstellt. 

Als ein erstes Beispiel ist Rumänien auf einem der letzten Plätze in Bezug auf das große Lohngefälle (in derselben Position) zwischen Frauen und Männern. Deutschland hingegen nimmt eine führende Position ein. Ein weiteres Thema, in vielen Ländern Europas und der Welt bereits ein klassisches Problem, von dem wir vorerst ausgenommen sind, ist die mangelnde Attraktivität der Studentinnen nach MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften). In Rumänien können wir vielleicht unter dem Einfluss von Faktoren wie den Reminiszenzen an ein gut strukturiertes Bildungssystem, zumindest in dieser Hinsicht, oder vielleicht aufgrund der gesamten Bildungskultur und darüber hinaus mit offenen Augen erkennen, dass dieses Problem nicht besteht. Kulturspezifisch könnte auch die Tatsache sein, dass Frauen in Hochschulprofessuren gleichermaßen wie Männer vertreten sind. In vielen anderen Ländern, wie zum Beispiel in Deutschland, wird eine nationale Politik entwickelt, um Frauen zu ermutigen, höhere akademische Positionen einzunehmen.

Bei der Organisation der Veranstaltung bedanken wir uns für die Unterstützung der Studierenden des zweiten Studienjahres (AALG), koordiniert von Frau lect.dr. Diana Ivana. Sie kämpften heldenhaft gegen Müdigkeit und den automatischen Griff zum Handy. 

Der Schlussstrich: es war ein erfolgreiches Treffen mit interessanten Debatten, an denen Hochschullehrer, Lehrer, Gastprofessoren, Alumni, Vertreter der Wirtschaft und Studenten teilgenommen haben.

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar