UBB FSEGA
Der Deutschsprachige Studiengang

Der Workshop zum Thema "Vom Anfang des Karrierewegs bis zum Erfolg. SMART Human Ressources im Kontext der Digitalisierung”

 


Am 12. Mai 2017 hat der Workshop Vom Anfang des Karrierewegs bis zum Erfolg. SMART Human Ressources im Kontext der Digitalisierung im Raum 118 der FSEGA stattgefunden, wo wir Vorträge und Gespräche über Personalmanagement gehalten haben. Er wurde im DAAD Projekt Deutschsprachige Studiengänge (DSG) gefördert und die Repräsentantin des DAADs, Frau Prof.Dr. Heidemarie Seel (Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen Geislingen) hat den ersten Vortag mit dem Titel „Hervorragend geeignet - ganz ungeeignet: Wie kommen Urteile über Personen zustande? “ gehalten. Sie hat über die wirtschaftliche Methodik der Impression Formation gesprochen, d.h. Vergleiche von Bewerbungsgespräche mit instruierten Bewerbern. Es war ein systematischer Prozess, denn jeder Bewerber hatte fast das gleiche Profil, es gab immer ein einziges Unterschied. Das hat zeitlich viel gedauert, aber als Ergebnis,  gibt es drei wesentliche Punkte, die die Beurteilung eines Bewerbers beeinflussen, und zwar: negative Informationen, Gesprächigkeit und Klima. Für die sogenannten Schwachpunkte sollen sich Bewerber vor einem Vorstellungsgespräch Erklärungen vorbereiten. Personen, die lieber längere Antworte geben, werden laut dieser Studie als freundlicher, mehr offen und interessiert beurteilt.


Als Nächstes, hat Herr Prof. Dr. Rainer Erne (Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen Geislingen) einen Vortrag zum Thema „Über 50% aller Neuprodukte scheitern auf dem Markt – weshalb ist das so und wie kann man Produktinnovationen erfolgreicher machen?" gehalten. Er hat den Beispiel von Segway Personal Transporter genommen, der in 2011 ein Misserfolg hatte : er brachte keinen Mehrwert den Kunden, hatte nur selektive Absatzmärkte und war den Kunden unmöglich, das Produkt vor dem Kauf auszuprobieren, es gab eine generelle Unklarheit bezüglich dessen Platz auf der Straßen und er was teuer.


Wir haben dann von Herrn Erne erfahren, welche die sechs Anforderungen eines neuen Produktes sind: Wert und Nutzen für die Zielgruppe bringen, zahlbar zu sein, erhältlich zu sein, technologisch qualitativ zu sein, unternehmerisch Sinn zu machen und nachhaltig auf dem Markt präsent zu sein. Für so ein erfolgreiches Produkt brauchen Unternehmen, neben Technik und Prozessmanagement, auch gute Mitarbeiter. Hier kam diese Präsentation zum Thema des Workshops: Unternehmen können nicht die perfekte Angestellte finden, aber sie sollten versuchen Mindestanforderungen zu formulieren und dazu höchst kompetente Bewerber auszuwählen.


Dann haben wir den Beispiel einer Innovation in der Universität gesehen: Herr StB Dr. Stefan Königer (Senior Manager Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft GmbH) hat die „Erfahrungen mit der Einführung des fakultativen Fachs Deutsches Steuerrecht an der UBB“ präsentiert. Leider sind am Ende nur drei aus der neunzehn eingetragenen Studenten geblieben, trotzdem haben Herr StB Dr. Stefan Königer und StB Steffen Ziegler versucht, das Fach einfacher zu machen: sie haben ein Online-Plattform gebildet, wo die Unterlagen und Wiederholungvideos gepostet waren. Interessante und aktuelle Themen wie die digitalisierte Steuerberatung und  die Verpflichtung der Roboter zur Steuerbezahlung kamen auch in Frage.


Danach hat Herr Tamás Bandi (Sales Manager, Szel Mob), Absolvent des deutschsprachigen Studiengangs der FSEGA, über „Beschäftigung: Die aktuellsten Trends aus der Praxis “ gesprochen, und zwar: er hat bei sieben Unternehmen je zwei Aspekte vorgestellt: welche die Anforderungen des Unternehmens von der Angestellten sind und welche Kommunikationskanäle sie zur Mitarbeitergewinnung benutzen. In der Studie sind auch Unternehmen wie halcyon mobile und BCR, aber auch Kaufland und Lidl zu bemerken. Am häufigsten wurden  Moral, selbstständige Arbeit, Pünktlichkeit, Motivation, Kommunikation, Mobilität und Fremdsprachen als wichtige Fähigkeiten der Mitarbeiter genannt. Als Kommunikationskanäle haben wir über Facebook Anzeige, Rekrutierung Firmen, eigene Webseite, bestjobs, ejobs, LinkedIn und auch Präsenz an Universitäten gesprochen.


Nach alle dieser Vorträge haben die Vertreter des Unternehmens NTT Data Romania ihre Meinungen zum Thema Personalmanagement vorgestellt. Frau Amelia Proştean (Business Unit Manager, NTT Data Romania) hat über die ForesightLab -Arbeit4.0 (Digitalisierung der Arbeitswelt) gesprochen: Die Arbeit hat sich viel geändert, man nimmt an drei-vier Interviews teil, bis man dann zusammen mit Gruppen mit Mitglieder aus vielen Länder arbeitet. Unternehmen legen jetzt mehr Wert an die Kreativität und Emotionen der Mitarbeiter, deswegen unterstützen sie auch ihre Weiterentwicklung. Man muss heutzutage lebenslang lernen, um up-to-date erfolgsreich zu sein.


Frau Lect.univ.dr. Diana Ivana (Workforce Manager NTT Data Romania), Absolventin des deutschsprachigen Studiengangs der FSEGA, hat dann ihren Vortrag mit dem Titel „Personalmanagement in Bits und Bytes. Head Hunting in einem IT Unternehmen“ gehalten. Sie hat erklärt, dass Head Hunting an alle Positionen jetzt in Trend ist, nicht wie traditionell, nur für Führungsstellen. Die Rollen bei einer Einstellung sind umgedreht geworden: heutzutage ist der Kandidat wie ein Kunde, der überzeugt werden muss. Um Informationen über alle Mitarbeiter und Kandidaten organisieren zu können, benutzen Unternehmen schon Informationssysteme, wie z.B. JAM, Success Factors oder SAP.


Nach alle dieser Vorträge haben wir uns in drei Gruppen geteilt, die drei unterschiedliche praktische Gespräche geführt haben. Eine Gruppe hatte als Moderatorin Frau Prof.Dr. Heidemarie Seel, eine andere Herrn Tamás Bandi und die Dritte, Frau Lect.univ.dr. Diana Ivana.


Als Schlussfolgerungen zu diesem Workshop, hat je ein Student aus der drei Gruppen die Ergebnisse der Gespräche vorgestellt. In der ersten Gruppe ging es um körpersprachliche Aspekte, die bei einem Interview zu beachten sind. Die Studenten aus der zweiten Gruppe haben einige innovative Produkte besprochen. In Gruppe drei kam Head Hunting in Frage und wie Unternehmen das machen.

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