UBB FSEGA
Der Deutschsprachige Studiengang

Meine Erasmus Erfahrung

 


Meine Erasmus Erfahrung begann in dem zweiten Studienjahr, nachdem ich mich für ein Austauschjahr angemeldet habe. Meine Motivation war unter anderem Gedanke „Ich will diese internationale Atmosphäre probieren, solange ich die Möglichkeit habe." Und ich muss bekennen, dass ich meine Entscheidung nicht bereue, weil es eine erstaunliche und lebensverändernde Erfahrung war.


Ich habe mein drittes Semester in Deutschland, in einer wunderbaren Stadt, genannt Bremen, gelebt. Ich hörte vorher vieles Schönes über diese Stadt, aber ich hätte nie gedacht, wie viel sich jemand in einen Ort verlieben kann. Die Stadt begrüßt dich mit einer kalten Norddeutschen-Luft und auf den ersten Blick sieht es wie ein gefrorener Ort aus, aber die Menschen machen die Stimmung angenehmer.  Mein erster Kontakt mit den Einwohnern war mit meinen Mitbewohnern, die richtig froh waren, mich in ihrer Wohnung zu haben.


Nachdem ich in Bremen angekommen bin, wollten sie die Umgebung zeigen und so haben wir uns entschieden, einen Spaziergang zur Universität zu machen. Auf den ersten Augenblick sah die Universität riesig aus und war voll von Studenten, obwohl die Vorlesungen noch nicht begonnen hatten. Obwohl ich in einem fremden Land war, fühlte ich mich nicht wirklich alleine. Die ersten drei Wochen sind als Orientierungszeit für die ausländischen Studierenden beabsichtigt und die Gastuniversität hatte immer einige Aktivitäten geplant, damit man sich an die neue Kultur gewöhnt, neue Leute kennenlernt und neue Freundschaften schließen kann. Sie organisierten ein kulturelles Abendessen, wo jeder traditionelle Gerichte mitbringen sollte; Filmnächte, wo wir uns deutschen Filme angeschaut haben; Stadtrundfahrten und Kurzreisen nach Hamburg, Oldenburg oder Hannover, weil wir freien Transport in dem Bundesland Niedersachsen hatten.


Ich lebte in einem Wohnheim in der Nähe der Universität mit fünf deutschen Studenten, die später meine Freunde wurden. Wir pflegten zusammen zu kochen oder Serien  anzuschauen oder auszugehen. Obwohl die Wohnung in einem Wohnheim war, hatte jeder seine eigene Privatsphäre, da jeder Student sein eigenes Zimmer hatte. Wir teilten uns die Küche, das Wohnzimmer und zwei Badezimmer. 


Die Universität Bremen ist eine der elf Institutionen, die in Deutschland als "Eliteuniversität" eingestuft werden und ist ein internationaler Ort, an dem ich Menschen aus aller Welt wie Neuseeland, Brasilien, Mexiko, USA usw. treffen konnte. Als Studentin hatte ich die Möglichkeit, unterschiedliche Vorlesungen zu wählen, da es unzählige Möglichkeiten gab. So nutzte ich dies und ich wählte die Kurse, die meine Aufmerksamkeit erregten, wie zum Beispiel: Marktforschung, menschliches Verhalten in Organisationen, Innovation und Wirtschaftspolitik, Social Media Strategy usw. Eine Entscheidung musste schnell getroffen werden, aber zuerst musste man entdecken, was unter dem Titel der Vorlesungen zu verstehen war.


Während meiner Erasmuszeit hatte ich das Vergnügen, sowohl wunderbare als auch anspruchsvolle Professoren kennenzulernen, die mein Studium angenehmer machten. Die Vorlesungen und Seminaren hatten nicht nur einen theoretischen sondern auch einen praktischen Teil. Die meisten Vorlesungen enthielten Essays zwischen 10-15 Seiten und auch einen Vortrag,  der 20-30 Minuten gedauert hatte. Dabei konnten die Aufgaben einzeln oder in Gruppen durchgeführt werden. Während meines Austauschjahres habe ich mehrere praktische Fähigkeiten erlangt, nicht nur in dem Wirtschaftsbereich. Zudem entwickelte ich meine Soft Skills, wie Zeitmanagement oder Public Speaking, weiter.


Mein Stipendium war in Hohe von 500 € pro Monat. Damit hatte ich mehr Geld als genug, um meine Miete zu bezahlen, Essen zu kaufen, Reisen oder Freizeitaktivitäten zu organisieren.


Während dieser Zeit wurden wichtige Freundschaften geschlossen; kulinarische Gerichte entdeckt und soziale, religiöse und politische Themen diskutiert. Erasmus bot die Möglichkeit an, internationalen Kontakte zu knüpfen, und alle versuchten, das Beste daraus zu machen.


Manche sagen: Erasmus ist lebensverändernd. Nach einem Jahr stimme ich voll und ganz zu. Wenn Sie auch an solch einem Programm teilnehmen wollen, empfehle ich es Ihnen. Wenn Sie nicht ganz sicher sind, bin ich hier um Ihre Fragen zu beantworten. Oder Sie können auch meine Kommilitonen vom dritten Jahrgang fragen, die auch am Erasmusprogrammen teilgenommen haben: Oana Vultur (Trier), Vlad Onoe (Trier) und  Simina Miu (Siegen).

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