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Der Deutschsprachige Studiengang

Regensburg und Tandemprojekt. Ein unvergessliches Erlebnis!

Teilnahme an dem Tandemprojekt 2013/2014

 


WarumTandemprojekt?


Was gibt es schöneres, als ein Student zu sein? Ein Student sein und gleichzeitig mit anderen Kulturen in Kontakt kommen. Die Jugend von heute liebt die Reise und Erkundung nach anderen Ländern. Dieser Wunsch war schon immer anwesend, ist aber heute leichter erfüllbar und das, dank auch den Institutionen, die den Studenten Austauschprojekte anbieten. Demnach haben die Studenten das Privileg, zusammen mit den einheimischen Studenten eines anderen Landes, den „Geschmack“ der neuen Kultur zu genießen. Beide Seiten führen sich gegenseitig in dieser multikulturellen Entdeckung.


Für mich begann es im Herbst 2013, zu der Zeit, als die Professorin Frau Zenovia Pop uns von diesem Austausch erzählt hat, welcher mit den Studenten aus Regensburg erfolgen musste. Die Begeisterung und die Art und Weise in welcher uns die Professorin das mitgeteilt hat, hat dieses Projekt sofort mein Interesse geweckt und ich wollte mehr über die Bewerbungsschritte erfahren (ein Lebenslauf und die gewünschte Forschungsthema waren erforderlich). An diesem Projekt haben zwei Studenten meines damaligen Studiengangs teilgenommen, ich und meine Kollegin Alina Costea.


Abgesehen den allgemeinen Informationen, werde ich eine Zusammenfassung meiner eigenen Erfahrung darstellen.


Erste Etappe: Klausenburg


In die erste Etappe, wir aus Rumänien mussten das Programm unseren Partnern für die Forschungszeit einrichten und ebenfalls die notwendigen Interviews vereinbaren. Mein Partner hat über die Studentenverbindungen aus Klausenburg recherchiert und deshalb standen ihm viele Informationen und Interviews zur Verfügung.  Außerhalb diesen Forschungsprogramm hatten wir auch andere Aktivitäten, wie zum Beispiel Stadtrundfahrt mit einem Führer, einen traditionellen siebenbürgischen Abend, ein kleines Trip nach Sibiu und Alba Iulia und selbstverständlich auch andere Aktivitäten organisiert von uns, den Studenten. Obwohl die erste Phase des Projekts, die in Klausenburg, während des akademischen Jahres stattgefunden hat, sind wir mit der Zeit zu Recht gekommen, und wichtig war, dass die Spannung und das Spaß keinen Augenblick gefehlt haben. 


Zweite Etappe: Regensburg


Der zweite Teil des Austausches, in Regensburg, war noch schöner, da wir uns schon kannten und sehr ungeduldig waren, die neue Stadt kennenzulernen. Für mich persönlich war diese Woche wie ein wunderschöner Urlaub, infolge dessen ich mit mehr Wissen, neuen Freundschaften und vielen Erinnerungen geblieben bin.


Meine Forschung hat sich auf die Bruderschaften aus Regensburg konzentriert und der Grund für diese Wahl war das Geheimnis um dieses Thema. Viele fragen sich „Was für Bruderschaften sind diese eigentlich?“ Damit man sich besser vorstellen kann und ins Gefühl kommt, sage ich immer: „Es sind Bruderschaften, wie in amerikanischen Filmen. Nur ein wenig anders.“. Anders in dem Sinne, dass diese nicht transparent für die Öffentlichkeit sind, deren Zweck ist für Außenstehende nicht eindeutig definiert und deshalb kommen auch verschiedene Interpretationen vor. Mit Schwierigkeiten, aber schließlich habe ich geschafft, mit den Bruderschaften in Kontakt zu kommen, sogar wurde ich in Mitte des Geheimnisses eingeladen und bin sehr aufgeregt in deren Haus angelangt. Ich kann bestätigen, dass die vier Gespräche, bei welchen ich teilgenommen habe, mich fasziniert haben und die Personen, mit welchen ich in Kontakt kam, alle meine Fragen beantwortet haben. Sie haben mir ihre Welt entdecken lassen. Trotz alledem bleiben einige Geheimnisse immer noch Geheimnisse!


Diese Forschung war der Grund, warum ich mich dort befindet habe, aber die durchgeführten Aktivitäten endeten nicht an diese Stelle. Wir nahmen zu verschiedenen Partien teil, die von unseren Partnern organisiert wurden, wir wurden zu einem Theaterstück in Rahmen der Fakultät eingeladen (mit Ehrlichkeit kann ich sagen, dass dieses Theaterstück, von meiner Sicht, das beste war). Bevor der Stadtführung haben wir ein Spiel gemacht, welches uns die Chance gegeben hat, selbst die Stadt zu entdecken. Wir hatten auch eine Fahrt auf der Donau bis zum Walhalla Tempel, den wir auch besichtigt haben. Einen der Tage haben wir im Nürnberg verbracht, wo wir verschiedene Sehenswürdigkeiten besucht haben.


Schlussfolgerung


Alle diese Tätigkeiten fanden nur in zwei wunderschöne Wochen statt, aber wir haben jeden Augenblick, verbracht sowohl in Rumänien, als auch im Deutschland, zusammen mit unseren wunderbaren Austauschpartnern genossen. Nach der Rückkehr wurden die Studierenden aufgefordert, Referate zu den erforschten Themen zu schreiben. Diese Referate wurden im Rahmen eines zweisprachigen Tandembuches herausgegeben. Ich kann mit Bestimmtheit sagen, dass ich diese Erfahrung immer wieder erleben möchte.


Das deutsch-rumänische landeskundliche Tandemprojekt 2016 findet im Sommersemester in den folgenden zwei Phasen statt: 1. Phase, 3.-10. April 2016 (Besuch und Themenrecherche der Regensburger Studierenden in Klausenburg, Rumänien); 2. Phase, 24.-31. Juli 2016 (Gegenbesuch und Themenrecherche der Klausenburger Studierenden in Regensburg, Deutschland).


Mehr kann man auf der IDLF Seite herausfinden.


Der Bewerbungstermin für das Tandemprojekt 2016 ist der 15. Dezember 2015!

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