UBB FSEGA
Der Deutschsprachige Studiengang

Studienreise bei LKW Walter in Wiener Neudorf

Theorie ist immer wichtig. Verschiedene Teile unseres Alltages können nur durch einen theoretischen Hintergrund verstanden und durchgeführt werden. Wenn man Student ist, hilft es aber immer wieder die Theorie auch als praktische Darstellung zu erleben. 


Genau das wurde auf der Einladung von Herrn Dr. Karl Hochreiter, Herrn Daniel Piersic und Herrn Thomas Denkinger, mit der Unterstützung von Frau Prof.Univ.Dr. Mihaela Drăgan, durch die Studienreise bei LKW Walter Internationale Transportorganisation AG (LKW Walter) versucht. LKW Walter ist ein österreichisches Transportunternehmen mit dem Sitz in Wiener Neudorf. Der Hauptpunkt des Unternehmens ist in ganz Europa verbreitet, durch die Organisation von Ladungstransporten. Außer Europa beschäftigt sich das Unternehmen auch mit Transporten von und nach Russland, Zentralasien, der Nahe Osten und Nordafrika.  Sie bieten Transport durch Straßenverkehr, aber auch in Kombination mit Schienenverkehr und auch Kurzstreckenseeverkehr, also Seeverkehr innerhalb des Kontinents. 


Nach einem langen Weg nach Wien und bevor dem Besuch im Unternehmen LKW Walter, hatten die Studenten auch kurz Zeit sich Wien anzusehen, wie auch Oana Vultur erzählt: „Wir kamen am Abend in Zentrum von Wien an und liefen schnell und hastig zu dem Weihnachtsmarkt. Der Abend ging schnell mit Lächeln, Schoppen, Diskussionen und gute Laune vorbei und wir kamen endlich müde in dem Hotel zurück. Alle freuten sich auf die Aktivitäten aus dem nächsten Tag. “


Die Studenten aus dem dritten Jahrgang des Deutschsprachigen Studiengangs - Betriebswirtschaftslehre wurden am 21. Dezember 2016 von Frau Prof. Dr. Mihaela Drăgan zu dem Hauptsitz des Unternehmens LKW Walter begleitet. Somit konnten die Studenten einen Blick hinter der Bühne werfen und genau verstehen wie effiziente Logistik entwickelt wird und die Begeisterung der Studenten ließ nicht lange auf sich warten. 


Eine Studentin, Ştefana Isarie, meint, dass die Angestellten des Unternehmens seit dem ersten Moment sehr nett waren und sie hat sehr viel neue Information über das Unternehmen erhalten: „Sie haben auf uns sehr nett und freundlich gewartet, um uns die Firma zu präsentieren. Die Firma ist im Top 50 Unternehmen aus Österreich. Sie transportiert Möbel und Konsumgüter. Die Gebäude waren sehr modern ausgerüstet, auf jedem Stockwerk gab es eine kleine Ecke wo man Kaffee, Tee oder Schokolade trinken konnte. “


Iulia Stroilă erzählt kurz, wie der ganze Aufenthalt bei LKW Walter geplant war: „Das Programm für den Tag des Besuchs sah wie folgt aus: ein erstes Treffen mit ein paar rumänische Angestellte, die uns einen kurzen Einblick über das Unternehmen gaben, dann führten sie einen Rundgang, sodass wir die eigentliche Arbeit der Angestellten sahen konnten. Zum Schluss organisierten sie in einer angenehmen Stimmung ein Gespräch, wo wir Fragen stellen konnten.“


Andere Studenten, wie auch Andreea Pâsat, fand die ausführliche Präsentation hilfreich und hat auch Gemeinsamkeiten mit einigen Mitarbeiter gefunden: „Die Firma hat sehr wenige eigene LKWs, die vermieten eigentlich die LKWs von anderen Firmen, um verschiedene Kosten zu sparen.  Die Firma ist in verschiedene Abteilungen aufgeteilt, abhängig von den Ländern, wo man die Transporte durchführt. Es gibt also Abteilungen für verschiedenen Routen zwischen verschiedenen Staaten.  Während der Besichtigung haben wir mehrere Mitarbeiter kennengelernt, die das Studium bei der Babeș Bolyai Universität abgeschlossen haben. “


Georgiana Bălan hat auch Vieles aus der Präsentation gelernt, vor allem wie LKW Walter so erfolgreich geworden ist: „Erstens habe ich erfahren, dass LKW WALTER der Walter Group zusammen mit Containex, Walter Business Park, Walter Lager Betriebe, Walter Leasing, Walter Immobilien und Containex Immobilien gehört. Über die Geschichte der Firma habe ich nichts bis dann gewusst. Ich habe erfahren, dass das Unternehmen eine österreichische Transportfirma ist, die 100% Eigenkapital hat und nie bei der Börse notiert wurde. Diesen Aspekt finde ich sehr interessant und ein Modell für eine erfolgreiche Schritt für Schritt Entwicklung eines Unternehmens. Die Kunden des Betriebs sind sowohl große Konzerne als auch Mittel und Kleineunternehmen. Die Kunden in Rumänien sind Dacia, Mega Image, Kaufland, Artic, Ikea, Decathlon usw.


Als Angestellter bei LKW Walter kann man in Transportmanagement, in Office Management (Controlling, EDV, Finanzen und Backoffice), und in Sales Management (Verkauf und Marketing) arbeiten.  Zum Schluss, kann ich behaupten, dass LKW WALTER sich ständig entwickelt, weil der Transport immer Zukunft hat wegen immer neuen Herausforderungen in der Branche und weil die Firma der Mitarbeiter und ihre Kenntnisse sehr viel schätzt.“


Eine andere Studentin, Ilban Vanessa, war überrascht, wie die Mitarbeiter sich innerhalb des Unternehmens ihren eigenen Weg finden können: „Ich persönlich finde LKW Walter eine gute Chance, um eine Karriere anzufangen. Meiner Meinung nach, kann jeder der bei LKW Walter angestellt wird, seine/ ihre Deutschkenntnisse und Kenntnisse anderer Sprachen erweitern und viele neue Dinge lernen, da bei LKW Walter täglich Herausforderungen erscheinen, die man bewältigen muss. “


Die Studenten wurden bei den verschiedenen Präsentationen auch von Herrn Daniel Piersic, Senior Sales Manager, begleitet, welcher zusammen mit seinem Team auf alle Fragen geantwortet hat; Studentin Diana Lupu berichtet mehr dazu und wie die ganze Reise einen möglichen Einblick in der Zukunft der Studenten sein könnte: „Zuletzt wurden alle Studenten noch einmal in den Konferenzraum gebracht um bei einer Fragerunde teilzunehmen, wo nicht nur Herr Daniel Piersic sondern auch rumänische Mitarbeiter des Unternehmens gekommen sind, und auch Herr Dr. Karl Hochreiter - Manager der Personalabteilung. Alle Fragen der Studenten wurden beantwortet und die Voraussetzungen für einen Job im Unternehmen auch vom Manager der Personalabteilung mitgeteilt.“


Nach der Studienreise machen sich einige Studenten Gedanken, eine Kariere bei „LWK Walter“ zu starten und sich deshalb für ein Praktikum im Transportunternehmen zukünftig zu bewerben. Alle Studenten waren von der Reise sehr begeistert, weil sie die Gelegenheit hatten zu sehen, wie die Prozesse in der größten Transportunternehmen Europas erfolgen, dank der Partnerschaft zwischen dem Transportunternehmen “LKW Walter“ und der Deutschsprachigen Studienlinie der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Unternehmensführung der Babeș-Bolyai Universität in Cluj-Napoca.


 Auch Diana Nichifor hat nun einen Plan für die ihre Zukunft, sie erklärt auch warum: „Bei LKW-Walter hat man die Möglichkeit sich weiter zu entwickeln, denn sie bieten verschiedene Kurse und Workshops an. Für mich war die Studienreise eine sehr schöne Erfahrung, denn ich habe nicht nur neue und nette Personen kennengelernt und die Stadt Wien besucht, sondern jetzt habe ich auch eine Idee, was ich in der Zukunft machen würde. Nach meinem Bachelor-Studium habe ich im Plan diese Chance zu nutzen und mich beim LKW-Walter zu bewerben. “


Am Ende der Studienreise waren alle Studenten müde, aber begeistert. Einige machten sich schon Pläne für Ihre Zukunft, während andere sich freuten, dass sie die Gelegenheit hatten, so ein modernes Unternehmen zu besuchen, wie auch Claudia Șuleap: „Ich finde diese Studienreise sehr sinnvoll, weil ich die Atmosphäre in einer internationalen Firma entdeckt habe. LKW Walter ist ein tolles Unternehmen mit einer offenen Arbeitsatmosphäre, mit einem guten Zusammenhalt unter den Kollegen. Ich bin sehr beeindruckt. Dort habe ich fast alle europäischen Nationen getroffen. Teamarbeit ist sehr hoch bewertet. Die Mitarbeiter sind sehr freundlich. “


Nach zwei aufregenden Tagen in Wien, kehrten die Studenten zurück nach Klausenburg. Alle haben viele neue Kenntnisse gesammelt, die ihnen helfen die theoretischen Grundlagen besser zu verstehen und zu behalten. Außerdem haben viele unter ihnen nun auch Pläne für die Zukunft eine Erfahrung im LKW Walter Unternehmen zu machen. Die eigentliche Lehre der Studienreise ist, dass auf dem Weg zum Erfolg die Theorie immer Hand in Hand mit der Praxis gehen muss. Dazu gilt nochmal ein herzlicher Dank an Herrn Dr. Karl Hochreiter, Herrn Daniel Piersic, Herrn Thomas Denkinger und an Frau Melinda Varga.

Autoren

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar